forte leipzig
Forte Leipzig Theater Performance Jugendtheater
Forte Leipzig Theater Performance 2025

Exercise of Celebrating Nonsense Together

Performance | Forte Youth Collective

Premiere: Do, 13.Februar 2025, 20:00 Uhr | Neues Schauspiel Leipzig
Weitere Aufführung: Fr., 14.Februar 2025, 20.00 Uhr | Neues Schauspiel Leipzig
Sprache: Deutsch, Englisch und Arabisch
Altersempfehlung: 16+
Dauer: ca. 75 Minuten

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„Exercise of Celebrating Nonsense Together“ ist eine poetische und multimediale Reise durch surreale Landschaften, in denen die Grenzen zwischen Traum, Realität und Imagination verschwimmen.
Figuren wie Hawaa und Azzam verkörpern universelle Themen wie die Last von Träumen, die Schönheit in Widersprüchen und die Konfrontation mit inneren Ängsten. In einer kraftvollen Mischung aus Performance, Puppentheater und transkultureller Ästhetik lädt das Stück dazu ein, den Unsinn als Ursprung von kreativem Geist und Verbundenheit zu feiern.“

Mit „Exercise of Celebrating Nonsense Together“ bringt das Forte Youth Collective den dritten und abschließenden Teil seiner beeindruckenden Exercise-Serie auf die Bühne. Was 2022 unter der Leitung der Konzeptkünstlerin Neam Tarek als künstlerische Forschungsreise begann, mündet nun in eine multimediale Theaterproduktion, die das scheinbar Absurde feiert und den Unsinn in uns allen als Quelle für Kreativität, Diversität und Verbundenheit begreift.
Das Stück vereint unter der kollektiven Regie von Soubhi Shami Performance, Elemente des Puppentheaters und visuell-poetische Bilder zu einer faszinierenden Inszenierung, die verschiedene Ebenen von Traum, Realität und Imagination durchspielt. Figuren wie Hawaa und Azzam treten in den Fokus. Sie tragen Lasten, finden Schönheit in Monstrositäten und stellen sich ihren inneren Ängsten und Widerständen – alles verwoben in surrealen und absurd-humorvollen Szenen, die gleichzeitig berühren und zum Nachdenken anregen.

Arabisch, Englisch und Deutsch verschmelzen in der Inszenierung zu einem transkulturellen Geflecht aus Stimmen und Lebenserfahrungen. Diese polyphone Struktur unterstreicht die unterschiedlichen Perspektiven der Performer:innen und schafft fließende Übergänge zwischen Alltag und Traumwelt. Puppen und performative Mittel intensivieren diese Verbindungen und lassen das Publikum tief in die Atmosphäre der Inszenierung eintauchen.
Die theatrale Reise führt unter anderem durch Wüsten aus Teig, rote Beete-Wasserfälle und Getreidestürme und wirft universelle Fragen auf: Wie tragen wir die Last unserer Träume? Wie begegnen wir unseren inneren Geistern und Dämonen? Und was bleibt, wenn wir aufhören, nach Sinn zu suchen und beginnen, den Unsinn zu feiern?
Diese vielseitige Produktion ist das Ergebnis eines kollaborativen Prozesses, der in offenen Workshops entstand. Ziel des Projekts ist es, alternative Wege des Selbstausdrucks zu eröffnen und Barrieren wie Sprache oder kulturelle Unterschiede zu überwinden und gemeinsam nach Möglichkeiten künstlerischer Kollaboration und Partizipation im Sinne der Performing Arts zu suchen. Die Performer:innen haben gemeinsam performative Szenen entwickelt, die über sprachliche und kulturelle Grenzen hinausgehen. Die Materialien wurden in ein multimediales Skript verwoben, das Raum für Austausch und Begegnung schafft und Verbindungen zwischen unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht.
„Exercise of Celebrating Nonsense Together“ ist eine Einladung, das vermeintlich Sinnlose zu umarmen und neue Bedeutungen zu erschaffen. Lassen Sie sich von der Stärke der Dissonanzen, der Schönheit des Unvollkommenen und der Kraft des Transkulturellen berühren – ein Erlebnis, das sowohl Theaterliebhaber:innen als auch neugierige Entdecker:innen anspricht.

Forte Youth Collective – Übungen zum kollektiven (Un)Sinn in drei Teilen
Seit 2022 erforscht das Forte Youth Collective unter der Leitung von Neam Tarek die Grenzen von Sinn, Unsinn und gemeinschaftlichem Ausdruck. Ziel des Projekts ist es, alternative Wege des Selbstausdrucks zu eröffnen und Barrieren wie Sprache oder kulturelle Unterschiede zu überwinden und gemeinsam nach Möglichkeiten künstlerischer Kollaboration und Partizipation im Sinne der Performing Arts zu suchen.
Die erste Produktion, „Exercise of Making Sense Together“, hinterfragte die Bedeutung von „Sinn“ und lud die Teilnehmenden ein, alternative Perspektiven zu entwickeln. „Another Exercise of Making Sense Together“ setzte diese Suche fort und endete mit der Erkenntnis, dass ein einheitlicher Sinn nicht existiert – eine Einsicht, die gefeiert wurde.
Mit „Exercise of Celebrating Nonsense Together“ erreicht die Serie ihren Höhepunkt: Eine künstlerische Feier der Widersprüche, des Absurden und der Schönheit, die in Diversität, Dissonanzen und transkulturellen Verbindungen zu finden ist. Puppentheater, Performance und multimediale Elemente verweben Sprache, Realität und Traum zu einer bewegenden Inszenierung.

Credits | Produktion
Konzept & Regie: Neam Tarek & Soubhi Shami
Multimedia Performance: Kata Potrykus
Stage Design: Jere Ikongio
Choreografie: Shady Greis
Script Supervisor: Hanin Hanafi
Puppet Maker: Ihsan Abou Said
Visuelle Unterstützung: Majd Amer
Performance: Zei, Yasmine Soliman, Hamada Ghadeer, Sophie Erlenkamp
Puppeteer: Majed Al-khatib & Jule Schneidermeier

 

EN:

With “Exercise of Celebrating Nonsense Together,” the Forte Youth Collective brings the third and final edition of its impressive “Exercise” series to the stage. What began in 2022 as an artistic research journey under the direction of conceptual artist Neam Tarek, has now culminated in a multimedia theater production that celebrates the seemingly absurd and recognizes the nonsense within all of us as a source of creativity, diversity, and connection.
Under the collective direction of Soubhi Shami, the piece combines performance, elements of puppetry, and visually poetic imagery into a fascinating production that explores various layers of dream, reality, and imagination. Characters such as Hawaa and Azzam take center stage. They carry burdens, find beauty in monstrosities, and confront their inner fears and resistance—all woven into surreal and absurdly humorous scenes that are both moving and thought-provoking.

Arabic, English, and German merge in the production into a transcultural tapestry of voices and life experiences. This polyphonic structure underscores the performers’ diverse perspectives and creates fluid transitions between everyday life and the world of dreams. Puppets and performative elements intensify these connections, allowing the audience to immerse themselves deeply in the atmosphere of the production.

 

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